E-Mobilität

Besteuerung der Privatnutzung von E-Autos und Fahrrädern

Insbesondere aus Klimaschutzgründen sollen E-Autos künftig eine größere Verbreitung erreichen und konventionell angetriebene Kraftfahrzeuge nach und nach ablösen. Neben Kaufprämien für E-Autos wurde u. a. auch eine Förderung im Ertragssteuerrecht eingefügt. Danach muss die private Nutzung solcher betrieblichen Fahrzeuge nicht mit dem vollen Bruttolistenpreis bei der Versteuerung nach der Pauschalmethode mit der 1 %-Regelung bewertet werden. Auch bei der Fahrtenbuchmethode fließen nicht die gesamten Anschaffungskosten (bzw. vergleichbare Leasing- oder Mietkosten) in die Berechnung des geldwerten Vorteils ein. Der stetig zunehmende Förderwille der Bundesregierung hinsichtlich der E-Autos führte nun dazu, dass quasi jährlich neue Regelungen gelten bzw. neue Voraussetzungen einzuhalten sind und dies auch noch in Abhängigkeit vom Anschaffungsjahr.

Die Komplexität der Privatnutzungsbesteuerung von E-Autos hat insbesondere seit dem sog. JStG 2019 nochmal zugenommen. Das Auseinanderfallen der ertrag- und umsatzsteuerlichen Regelungen trägt zum einen nicht nur zur zusätzlichen Verkomplizierung bei, sondern konterkariert auch die Förderungsintension des Gesetzgebers für klimafreundlichere Fahrzeuge. Wünschenswert wären deutlich einheitlichere Regelungen für die unterschiedlichen klimafreundlichen Fahrzeuge und eine Vereinheitlichung von Ertrag- und Umsatzsteuer.
Gerne erläutern wir Ihnen die inzwischen sehr undurchsichtig gewordene Rechtslage nicht nur für E-Autos sondern auch die steuerliche Behandlung von Fahrrädern und E-Bikes ab dem Jahr 2019.